Stillen

“Breast is best” – die Brust ist am besten – ist eine generelle Erkenntnis und Richtlinie der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Beim Stillen gehen Immunstoffe mit der Muttermilch aufs Kind über, dessen Nahrung ist so von Natur aus individuell abgestimmt. Muttermilch ist immer vorhanden, wenn sie gebraucht wird, muss nicht gereinigt oder erhitzt werden, kostet nichts und fördert die Gesunheit von Mutter und Kind.

Während ihrer Stillbetreuung bespricht Jutta Wohlrab alle Fragen und möglichen Sorgen: Bekommt das Baby genug zu essen? Wie oft, wie lange, wann oder wie soll gestillt werden? Welche Ernährung ist richtig? Was hilft bei Schmerzen oder anderen Beschwerden? Jutta probiert mit der Mutter die jeweils besten Stillpositionen aus und hilft mit Erfahrung und praktischen Tipps. Sie berät, wenn Mütter wieder arbeiten wollen und nicht recht wissen, wie sie Beruf und Stillen vereinbaren können.

Stillkrisen, die sich manchmal erst Monate nach der Geburt ergeben, lassen sich oft mit der richtigen Beratung und dem Know-how einer Hebamme erfolgreich überwinden.

Seit einigen Jahren gibt es eine WHO-Kategorie “Stillfreundliches Krankenhaus” für Kliniken, die auf die positive Wirkung der Muttermilch setzen und Stillen 100-prozentig unterstützen und fördern. In diesen Krankenhäusern bleiben Babies 24 Stunden bei den Müttern, es gibt keine Schnuller, und Flasche oder Tee nur, wenn Kind oder Mutter krank sind. Auch dann werden stillfreundliche Methoden wie Fingerfeeding oder Tässchenfüttern bevorzugt.

Wenn eine Frau aus persönlichen Gründen nicht stillen möchte, gibt Jutta Wohlrab ihr eine adequate Beratung, welches ihre besten Optionen und Alternativen sind.

Deutsche Krankenkassen übernehmen – zusätzlich zur Wochenbettbetreuung  – die Kosten für acht Still- und Ernährungsberatungen bis zu acht Monate nach der Geburt.